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Wer landestypische Verhaltensregeln in Thailand beachten möchte und das sollte eigentlich jeder Fremde, der das Land betritt, der sollte ein Haus nie mit Schuhen betreten. Das Leben der Thai spielt sich traditionell überwiegend am Boden ab. Hier wird in Thailand geschlafen, geliebt, gesessen, gekocht und auch gegessen. Daher sind die Fußböden so sauber wie bei uns die Tische. Nur sehr „fortschrittliche" Thai haben Tisch, Stühle und ein Bett. Bei ihnen werden Verhaltensregeln wie die oben genannten möglicherweise relativiert.

 

Die Füße sollten in Thailand nie in die Richtung anderer Menschen gestreckt werden. Der Fuß ist der niedrigste Körperteil eines Menschen, er ist unrein. Zu den wichtigen Verhaltensregeln in Thailand gehört es daher, auch bei größerer Sympathie zu einem Menschen auf „Streicheleinheiten" unter dem Tisch zu verzichten! Auch beim Essen sollten Sie in Thailand darauf achten, dass die Fußspitzen nicht auf jemanden zeigen: Das würde diesen Menschen beleidigen. Bandeln Sie als Mann also nie mit einer Frau, die Sie pausenlos anlächelt, an, indem Sie unter dem Tisch zu füßeln beginnen. Die Frau wird vermutlich nicht weiter lächeln!

 

Weitere Verhaltensregeln

Einheitliches Schwarz oder Weiß wird nur zur Einäscherung eines Toten getragen. Schwarz und Weiß sind Trauerfarben.


Die Thai einer hohen Gesellschaftsschicht sind alle gut gekleidet. Beamte, Schulkinder und Lehrer tragen an fünf Tagen drei verschiedene Uniformen. Bisweilen wichtige Verhaltensregeln betreffen das Betreten eines Hauses: Man sollte nie auf eine Türschwelle treten - das bringt Unglück.


In Thailand darf man nie laut sprechen. Thai sprechen leise und ruhig. Lautes Sprechen wird als Aggression empfunden.


Um Verhaltensregeln zu beachten, sollten sie einem Thai niemals die linke Hand reichen. Auf den Toiletten gibt es kein Papier: Man reinigt sich mit Wasser und der linken Hand.


Als „Farang" ist man meist im thailändischen Bekanntenkreis die „höchstrangige Person". Sind jedoch Mönche, Regierungsbeamte oder Mitglieder des Königshauses anwesend, muss man immer den Kopf als Geste der Ehrerbietung neigen. Die Königsfamilie wird in Thailand geehrt und geachtet. Majestätsbeleidigung verstößt eindeutig gegen Verhaltensregeln und bedeutet Gefängnis. Da auch auf den Geldscheinen das Bild des Königs aufgedruckt ist, ist die Übergabe eine würdige Handlung.

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